... das Theater, dem keine Tragödie gelingt

 

 

 

Diese Produktion wurde gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Bochum und das Kulturhaus Thealozzi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kann Lesen gefährlich sein? - Ja!
...das behauptet zumindest der Schriftsteller Miguel de Cervantes und man könnte ihm fast glauben, wenn man seine Geschichten über Don Quijote liest. Der Romanheld hat nämlich so viele Ritterromane verschlungen, dass er sich selbst als Ritter wähnt und auszieht, die Welt von allem Übel zu befreien. Tollpatschig und wirklichkeitsfremd kämpft er wie ein Stehaufmännchen und macht sich unbeirrt zum Narren.
....und das wollen wir auch! Wir wollen Narren sein, die den Spiegel halten. Wir wollen Narren sein, über die man spotten kann, und die man so lange verlacht, bis man sich selbst in ihnen wieder findet.
Und so schicken wir also Don Quijote und Sancho Pansa, ein Paar wie Dick und Doof, auf den abenteuerlichen Weg, um für Menschlichkeit und Güte zu kämpfen.
Mit Pferd und Forke wird das berühmte Werk aus der Weltliteratur noch einmal aufgeschlagen, werden Windmühlen und Weinschläuche mit Leben gefüllt, wird gefeiert und gefochten. Voller Elan springen die drei SpielerInnenn des Theater Narrattak in viele Rollen und lassen die Fantasie des Publikums zu Höchstform auflaufen. Es darf viel gelacht und gelegentlich ein Tränchen vergossen werden.